Steckerspeicher ohne Solaranlage – lohnt sich das? Rechner 2026
Dieser Rechner beantwortet eine Frage ehrlich: Lohnt sich ein Steckerspeicher ohne Solaranlage für deinen Haushalt? Er rechnet mit den echten Börsenstrompreisen der letzten 30 Tage, deinem Verbrauch und den realen Daten von sechs Speichern, inklusive Wirkungsgrad, Standby und der 800-W-Grenze an der Steckdose.
Eigene Verbrauchsdaten nutzen (Smart-Meter- oder Tibber-Export, CSV) – optional
Lade eine Messdaten-Datei hoch, dann rechnet der Rechner mit deinem Tagesverlauf statt mit einem Durchschnittshaushalt. Die Datei verlässt deinen Browser nicht – sie wird nur lokal gelesen, nichts wird hochgeladen oder gespeichert. Wo bekomme ich die Datei?
So rechnet der Rechner
- Börsenpreise: Day-Ahead-Preise DE-LU der letzten 30 Tage (aWATTar), Stunde für Stunde, plus 19 % MwSt. Bei Festpreis bleibt jede Stunde gleich teuer.
- Dein Verbrauch: verteilt auf den Tag nach einem typischen Haushaltsprofil – oder nach deinen eigenen Messdaten, wenn du eine CSV-Datei lädst. Der Speicher darf nur abgeben, was du in der Stunde gerade verbrauchst – mehr wäre unbezahlte Einspeisung.
- Verluste zum vollen Preis: Was beim Laden und Entladen verloren geht, kaufst du zum kompletten Arbeitspreis nach. Geladen wird nur, wenn sich das nach Verlusten lohnt.
- Standby: Der Eigenverbrauch des Geräts wird übers Jahr abgezogen.
- §14a Modul 3: Optional addiert der Rechner zeitvariable Netzentgelte – mit den echten Zeitfenstern und Preisen deines Netzbetreibers, getrennt nach Quartalen (viele Netzbetreiber nutzen Modul 3 nur im Winter oder nur im Sommer). Alle Netzbetreiber im Vergleich.
Alle Annahmen und Grenzen stehen in der Methodik. Gerätedaten und Preise kommen aus unserem Preisvergleich.
Wann sich ein Speicher ohne Solar lohnt – und wann nicht
- Dynamischer Tarif und intelligentes Messsystem
- Zeitvariable Netzentgelte (§14a Modul 3)
- Hoher Verbrauch morgens und abends (Familie, Kochen, Wärmepumpe)
- Notstrom ist dir zusätzlich etwas wert
- Festpreistarif ohne Modul 3: Es gibt nichts zu verschieben
- Sehr kleiner Verbrauch unter ca. 1.500 kWh/Jahr
- Speicher mit schlechtem Wirkungsgrad oder hohem Standby
- Kauf eines DC-Speichers, der ohne Module gar nicht lädt (AC vs. DC)
Monatlicher Preis-Alarm per E-Mail
Einmal im Monat: Börsenpreis-Trends und die besten Speicher-Angebote, bei denen du ohne Solaranlage nicht auf 0-%-MwSt.-Preise hereinfällst. Du willst nur über ein bestimmtes Modell informiert werden? Dann nutze den Preisalarm im Preisvergleich.
Kaufberatung & Ratgeber
Häufige Fragen
Nur mit zeitlich schwankendem Strompreis: einem dynamischen Tarif mit intelligentem Messsystem oder zeitvariablen Netzentgelten nach §14a Modul 3. Mit Festpreistarif gibt es nichts zu verschieben. Der Rechner zeigt mit echten Börsenpreisen, was dein Haushalt sparen würde.
Mit dynamischem Tarif allein bei einem Haushalt mit 3.500 kWh meist nur 10 bis 70 Euro pro Jahr – zu wenig, damit sich ein Speicher innerhalb der Garantiezeit bezahlt macht. Mit zeitvariablem Netzentgelt nach §14a Modul 3 sind je nach Netzbetreiber und Speicher etwa 80 bis 300 Euro pro Jahr möglich.
Weil der Speicher nur so viel abgeben darf, wie du in den teuren Stunden verbrauchst. Ein Haushalt mit 3.500 kWh braucht morgens und abends nur rund 4 kWh – mehr Kapazität bleibt ungenutzt.
Day-Ahead-Börsenpreise DE-LU der letzten 30 Tage über die aWATTar-API, ein typisches Haushalts-Lastprofil und die Gerätedaten aus unserem Preisvergleich.